SD

Stellenanzeige

Wir suchen ab sofort einen/eine RTA oder MTA bzw. MTF für unser Institut.

Interessenten wenden sich bitte an Herrn Dr. Özer:
Email: s.oezer@nuklearmedizin.at
Tel: 02162 69032 oder 0699 195 886 59

Nuklearmedizinisches Institut und Schilddrüsenzentrum
Bruckneudorf

Herr Dr. H. AHMADZADEH
Herr Dr. S. ÖZER
Frau Dr. Leila TALEBZADEH
 

Josef Schöberlgasse 1a, A-2460 Bruckneudorf - Ärztezentrum
Tel: 02162/69 032
Fax: 02162/69 032-32

kontakt@schilddruesenarzt.at (Anmeldung)
www.schilddruesenarzt.at


ALLE KASSEN

 
Willkommen auf der Website des nuklearmedizinischen Institut Bruckneudorf. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Auf diesen Seiten finden Sie wichtige Informationen über die Nuklearmedizin und deren Anwendungen an unserem Institut.


Schilddrüsenkrankheiten

Es sind viele körperliche und psychische Symptome, die nicht unbedingt mit einer Schilddrüsenerkrankung in Relation gesetzt werden. Dies ist oft der Grund dafür, warum Schilddrüsenerkrankungen sehr spät als solche erkannt und diagnostiziert werden. Symptome wie Fieber, Schweißausbrüche, Müdigkeit und Antriebslosigkeit werden leicht ignoriert. Dabei kann es sich um eine Erkrankung der Schilddrüse handeln, die einer näheren Untersuchung und der Behandlung durch Spezialisten bedarf.

Auf den Seiten über Schilddrüsenerkrankungen finden Sie erste Informationen über die verschiedenen Schilddrüsenkrankheiten wie Schilddrüsenunterfunktion, Schilddrüsenüberfunktion, chronische Immunthyreoiditis vom Typ Hashimoto, Struma, Immunhyperthyreose (M. Basedow) und auch vieles über den Einfluss von Schilddrüsenerkrankungen auf Schwangerschaft und Kinderwunsch.

Schilddrüsenuntersuchung

Die vollständige Untersuchung der Schilddrüse setzt sich aus mehreren Schritten zusammen und dauert in etwa 1 Stunde. Diese sind wie folgt:

Anamnese

Hierbei wird die persönliche medizinische Vorgeschichte des Patienten ermittelt. Dazu ist ein Fragebogen auszufüllen. Nachträglich sprechen Sie ausführlich mit einem Mitarbeiter und einem Arzt über Ihre Beschwerden.

Der Arzt braucht folgende Informationen von Ihnen:

  • Gibt es Schilddrüsenkrankheiten bereits in der Familie?
  • Wann wurde die Schilddrüse zuletzt untersucht und wie war der Befund?
  • Waren Sie bereits unter ärztlicher Behandlung und wenn ja welche Behandlung wurde durchgeführt und wie war die Medikation?
  • Sind Sie an der Schilddrüse bereits operiert worden?
  • Wie gut haben Sie das jodhaltige Kontrastmittel vertragen, falls es eine szintigraphische Untersuchung gab?

Je mehr Informationen Sie über die Vorgeschichte Ihrer Krankheit dem behandelnden Arzt zur Verfügung stellen, umso leichter ist es für ihn, Ihnen eine geeignete Untersuchung und eine optimale Behandlung zu erstellen.

Palpation (Untersuchung per Tasten)

Durch das Tasten des Halsbereichs lässt sich folgendes feststellen:

  • Vorkommen eines ungewöhnlichen Knotens
  • Vergrößerung der Schilddrüsenregion
  • Schluckverschiebung im Falle von Struma
  • Die Konsistenz, also wie hart oder weich sich die Schilddrüse anfühlt
  • Eventuelle Schmerzen

Da sich eine Über- oder Unterfunktion der Schilddrüse auch auf andere Organe auswirken kann, werden auch andere Körperteile wie Herz, Augen und andere ebenfalls untersucht.

Blutabnahme

Die Bestimmung der Schilddrüsenhormone hilft uns eine Reihe von Krankheiten, wie Unter-, oder Überfunktion der Schilddrüse festzustellen bzw. auszuschließen.

Für die Blutabnahme brauchen Sie nicht nüchtern zu sein. Bitte keine Einnahme von Schilddrüsenhormon am Tag der Untersuchung.

Ultraschall

Diese Untersuchungsmethode bietet den großen Vorteil, dass sie leicht und ohne größeren Aufwand beim Patienten eingesetzt werden kann. Damit lassen sich schnell Größe und ungewöhnliche Verformungen der Schilddrüsenstruktur (Anatomie) feststellen.

Sollten Knoten in der Schilddrüse vorhanden sein, kann man mit Hilfe des Sonogramms diese genau vermessen und beschreiben. Außerdem kann man mit Hilfe der farbkodierten Dopplersonographie auch die Vaskularisation und Durchblutung der Schilddrüse beurteilen.

Feinnadelpunktion

Wenn bei einem Patienten ein so genannter kalte Knoten festgestellt wird, muss untersucht werden, ob es sich dabei um einen gutartigen Knoten handelt oder ob sich das Vorliegen eines Karzinoms bestätigen lässt. Die Feinnadelpunktion und die darauf folgende zytologische Untersuchung sind hierzu wertvolle Diagnosemethoden.

Diese Methode kann auch in folgenden Fällen eingesetzt werden:

  • Verdacht auf Metastasen
  • Verdacht auf wiederholtes Vorkommen von Karzinom nach einer vorhergehenden Behandlung
  • Vorbereitung auf einen chirurgischen Eingriff
  • Eine entzündete Thyroiditis ohne den Bedarf eines chirurgischen Eingriffs
  • Bei verdächtigen Schilddrüsenknoten
  • Etc.

Die Feinnadelpunktion folgt zumeist einer Ultraschalluntersuchung sowie des Öfteren einer Szintigraphie. Sie gilt als eine hochwertige Diagnosemethode.

Szintigraphie

Dies ist die tatsächliche nuklearmedizinische Untersuchung der Schilddrüse. Bei dieser bildgebenden Methode wird die Funktion der Schilddrüse untersucht. Die Szintigraphie der Schilddrüse basiert auf die Tatsache, dass sie Iod für die Hormonproduktion aufnehmen muss. Die chemischen Eigenschaften der Radionuklide, die dem Patienten verabreicht werden, ähneln denen von Iod. Die Menge des radioaktiven Substanz ist im für Patienten unschädlichen Maße gehalten und es braucht in etwa eine Viertel Stunden bis es von der Schilddrüse absorbiert wird.

Die Strahlung der verabreichten Substanz wird von einer speziellen Kamera erfasst und aufgezeichnet. Aus Informationen über die Zeit, welche die Schilddrüse braucht, um die radioaktive Subtanz aufzunehmen und die Zeit, welche sie benötigt, um diese wieder abzubauen, lässt sich die Funktion der Schilddrüse untersuchen.

Die Szintigraphie wird in folgenden Fällen eingesetzt:

  1. Um die sonographisch gefundenen Knoten besser zu beurteilen (heiß vs. kalt)
  2. Bei Hyperthyreose (Differenzierung zwischen verschiedenen Formen wie: Fokale Autonomie, Diffuse Autonomie, Morbus Basedow, Jodkontamination und Thyreoiditis)
  3. Zur Therapiekontrolle nach einer Radiojodtherapie
  4. Zur Therapiekontrolle nach einer Operation
  5. Bei sonographisch deutlich vergrößerter retrosternal reichender Schilddrüse oder ektop (Organverlagerung) gelegener Schilddrüse (mit Hilfe von Jod-123).

Befund

Nach der Untersuchung in Zusammenschau mit den oben genannten Schritten und Ergebnissen wird die Diagnose gestellt und die Therapie empfohlen.

Unser Institut

Wir freuen uns, Sie an unserem Institut in Bruckneudorf zu begrüßen. Patienten aus Wien hätten eine Wegzeit von etwa einer halben Stunde. Unser Institut ist unter folgernder Adresse zu erreichen:


Nuklearmedizinisches Institut Bruckneudorf
Josef Schöberlgasse
A-2460 Bruckneudorf

Nuklearmedizinisches Institut, Josef Schöberlgasse, 2460 Bruchneudorf

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